Prepaid Handyvertrag

Das Wort „Prepaid“ kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie vorausgezahlt. Auf diesem Prinzip beruhen Prepaid-Handyverträge, bei denen man stets die volle Kostenkontrolle hat. Ob solch ein Handyvertrag Vor- oder Nachteile hat, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es kommt nämlich immer darauf an, wie Ihr eigenes Telefonverhalten ist. Ein Prepaid-Handyvertrag kommt in der Regel für Wenigtelefonierer infrage, oder aber auch für Kinder, die den richtigen Umgang mit Geld noch lernen müssen. Die Funktion eines Prepaid-Handyvertrags ist sehr einfach. Für etwa 15-20 Euro können Prepaid-Handyverträge online, beispielsweise auf handyvertrag.com gekauft werden. Zudem bieten viele Discounter mittlerweile auch Prepaid-Handyverträge an. Egal, für welchen Anbieter Sie sich entscheiden, Sie bekommen in jedem Fall ein Guthabenkonto, meist mit einem kleinen Startguthaben. Dieses Guthaben wird für Telefonate oder SMS-Kurznachrichten verwendet. Ist das Guthaben aufgebraucht, können nur noch Notrufe getätigt werden. Das Aufladen des Prepaid-Guthabenkontos ist zudem sehr einfach. Benötigt wird eine Geldkarte, die es mit unterschiedlichen Beträgen gibt. Kaufen kann man sie im Internet, an Tankstellen, in Supermärkten und sogar an Bankautomaten.

Prepaid ist doch kein Handyvertrag?

Ein Prepaid-Handyvertrag ist nicht direkt ein Handyvertrag, wie man es normalerweise kennt. Ein Vertrag bzw. die nötigen Papiere für die Anmeldung müssen aber dennoch unterzeichnet werden. Der Unterschied bei einem Prepaid-Handyvertrag ist, dass es zum Beispiel keine Bonitätsprüfung gibt. Also, auch wenn Sie einen negativen Schufa-Eintrag haben, werden Sie ein Prepaid-Handyvertrag bekommen. Das gilt ebenso, wenn Sie schon mehrere Mobilfunkverträge haben, und keine weiteren mehr abschließen können. Beim Prepaid-Handyvertrag geht der Anbieter kein Risiko ein, da alle Kosten direkt von Ihnen getragen werden. Einen Mindestumsatz oder eine Mindestvertragslaufzeit entfällt bei einem Prepaid-Handyvertrag zudem. Doch Achtung, einige Anbieter erheben ab einer gewissen Zeit eine Gebühr, wenn die Prepaid-Karte nicht genutzt oder aufgeladen wird.

Prepaid-Handyvertrag mit Handy

Wer noch kein Handy hat, und davon gibt es in Deutschland noch sehr viele, der wird gerne als „Einsteiger“ bezeichnet. Einsteiger können mit einem Prepaid-Handyvertrag die ersten Erfahrungen sammeln und bleiben vor hohen Kosten verschont. Warum viele noch nicht mobil telefonieren, kann viele Gründe haben. Ältere Menschen sind mit modernen Geräten schlichtweg überfordert und die Tasten sowie das Display sind zu klein. Andere wittern gleich eine Kostenfalle, aus der Sie nicht mehr herauskommen. Bei einem Prepaid-Handyvertrag kann das nicht passieren, da Sie ein Guthabenkonto bekommen, das Sie selbst aufladen müssen. Doch ein Prepaid-Handyvertrag bringt einem Einsteiger nichts, wenn er kein Handy hat. Auch dafür haben die meisten Anbieter gesorgt und bieten Prepaid-Handyverträge mit Handy an. Natürlich ist es kein hochpreisiges Modell, es kann aber telefonieren und SMS-Kurznachrichten versenden sowie empfangen. Weitere Funktionen werden Sie zunächst nicht benötigen.


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